April, April
- Sylvia Apfelschorle
- 1. Apr.
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Apr.
Der April startete heute für mich direkt mit einem Highlight.
Endlich bin ich rechtskräftig geschieden.
Am Freitag den 13. geheiratet und am 1. April geschieden :) Ich liebe den Humor des Universums :)
So lustig und gut gelaunt darf es ruhig gerne weitergehen.
Jemand meinte zu mir, er würde sich nach einer Scheidung erst einmal nen starken Schnaps trinken.
Ich trinke keinen Alkohol, und ich habe mit der Beziehung bereits schon lange zuvor abgeschlossen, sodass es heute für mich einfach nur eine bürokratische Leidwendigkeit war.
Allerdings fühlt es sich jetzt noch ein stückchenweit befreiender an, weil ich nun nicht nur seelisch, sondern nun auch gesetzlich eine freie Frau bzw. ein freier Mensch bin :) Jedenfalls so frei wie man in diesem System sein kann -
bzw. so frei wie ich mir selbst mein Leben gestalte -
bzw. so frei, wie ich mir e r l a u b e, mich frei zu fühlen mit Rücksicht auf meine Mitmenschen.
Leider wohne ich nun mal nicht in einer Hütte mitten im Wald, oder mitten auf einem Hektar Land mit lauter Feldern um mich herum, ich hab auch kein Haus am See, am Meer oder mein kleines Fleckchen Erde für mich.
Doch es ist eine schöne Vorstellung, wenn dies ein Menschengrundrecht wäre:
Dass jedem Menschen von Geburt an, ein kleines Stück fruchtbarer Boden auf der Welt zustünde mit Wasser und Energieversorgung, damit jeder Mensch die Möglichkeit hätte, sich selbstversorgen zu können, wenn er es muss oder möchte; sich ein Zuhause aufbauen kann oder zumindest ein Tiny House gestellt bekommt, und damit einen geschützten Ort hat, an dem der Mensch einfach Mensch sein darf. Und somit auch persönliche Freiheiten genießen kann z.B. nachts einfach die Gitarre auspacken oder so... wenn einem danach ist :-P :-P
Vielleicht nur ein schöner Traum. Aber man darf doch wohl noch träumen dürfen?
Jedenfalls habe ich mir einfach einen schönen Tag gemacht und die zusätzlich gewonnene Freiheit sehr genossen.
Ich hab heute eine kleine Stadtrundreise gemacht, die sogar etwas ausgiebiger als geplant verlief, weil ich etwas zu verträumt war und vergessen hatte rechtzeitig auszusteigen :)
Seit meinem Leipzig-Kurztrip kommt es immer öfter vor, dass ich nach schönen, besonderen Gebäuden Ausschaue halte, oder generell schöne Details versuche in der Ortschaft ausfindig zu machen, wenn ich nicht gerade am Lesen bin.
Wenn ich dabei auch noch meiner aktuellen Lieblingsmusik lausche, und tief in meine Gedanken versinke, bekomme ich es nicht immer mit, welche Haltestellen bereits schon an mir vorbeigezogen sind.
Ups.. :-D
Heute konnte ich mich am Krefelder Hauptbahnhof, der 1907 erbaut wurde, und so wunderschön erhalten wurde, gar nicht satt sehen. Ein so liebevoll dekoriertes Gebäude.
Ich werde Krefeld demnächst nochmal einen längeren Besuch abstatten müssen.
Übrigens packt mich gerade so sehr die Leidenschaft für die Werke von Voltaire, dass ich plane, seine Theaterstücke demnächst als Podcastfolgen bzw. Hörspielreihe vorzulesen bzw. vorzutragen und evtl. auch Kommentarfolgen mit meinen eigenen Gedanken und Recherchen dazu hochlade.
Es kann allerdings noch eine kleine Weile dauern, bis ich es so technisch umgesetzt bekomme, wie ich mir das vorstelle.
Falls ich noch einen Plattenspieler organisieren kann, und ein paar in die Jahre aber nicht aus der Mode gekommenen Platten - hätte ich auch gleich eine charmante Hintergrundmusik dabei für ein noch sinnlicheres und stilvolleres Hörerlebnis.
Ich wünsche Dir eine GUTE Zeit.
Liebe Grüße
Sylvia Apfelschorle
P.s: Ich nehme Dich noch kurz zu einem Mini-Philosophie-Exkurs mit, den ich heute beim Lesen aufgeschnappt habe:
"[Ludwig] Feuerbach hatte gesagt: nicht Gott hat den Menschen geschaffen, sondern umgekehrt; am Anfang ist der kleine Mensch, der zu seinem höheren Ich finden will, und wenn der Mensch "Gott" sagt, dann meint er in Wirklichkeit sich selbst - er weiß es nur noch nicht. Eben das will Feuerbach den Menschen zu Bewusstsein bringen. "Ich zeige", so schreibt er, "dass zwischen dem göttlichen und menschlichen Subjekt kein Unterschied ist, dass sie identisch sind. (...) Das absolute Wesen, der Gott der Menschen, ist sein eigenes Wesen. Gott ist das offenbare Innere, das ausgesprochene Selbst des Menschen.""
(Quelle: Vorbilder im Denken - 32 Portraits großer Philosophen; Karl-Dieter Ulke. Kösel)
Ich fand es für mich persönlich unglaublich spannend, diese Worte zu lesen, weil sie mich in meinen eigenen gewonnen Erkenntnissen durch meine Lebenserfahrungen bestätigt haben. Da ging mir mein Herz gleich ein bisschen weiter auf.
Denn ich glaube auch, dass jeder selbst der Schöpfer also sozusagen der „Gott“ oder die „Göttin“ seines eigenen Lebens ist und durch das Trainieren seiner eigenen Gedanken und Handlungen die Fähigkeit besitzt, sein „Schicksal“ zu lenken.
Sogenannte Schicksalsschläge sind meistens selbst erzeugte oder generationsübergreifende karmische Lernaufgaben, die wir meistern müssen oder durch unser unbedachtes Handeln angezogen haben.
Damit der Mensch trotz alledem bescheiden bleibt und es sich nicht in übersteigerte Selbstverliebtheit und purem Egoismus und Narzismus umschlägt, wurde vermutlich statt dem „Ich, dem Ego“, der Begriff „Gott“ verwendet. Doch tatsächlich ist jeder von uns ein Gott oder Göttin und wenn wir alle das universale Gesetz der Anziehung richtig verstehen und begreifen, wäre jeder möglich ein freies, friedliches und zufriedenes Leben zu führen.
Allerdings gibt es natürlich auch andere Mächtige, die das auf keinen Fall wünschen und uns deshalb permanent in Angst und Abhängigkeit halten - und vor allem mit unserer Sorge um finanziellen Ruin und uns in Existenznot halten, sodass die meisten Menschen inzwischen hauptsächlich ihre Gedanken auf Geld und Angst richten und sich dabei nicht bewusst sind, wie wir damit kollektiv unsere Gesellschaft formen.
Geld regiert die Welt, weil wir es alle zulassen und unsere Gedanken darauf ausrichten. Würden wir unsere Gedanken und unsere Handlungen mehr auf menschliche Werte, auf inneres Wachstum und kreative Prozesse lenken und mit Dankbarkeit und Achtsamkeit voller Wertschätzung und Freude durch das Leben gehen, könnten wir eine andere Welt formen.
Gott ist nicht derjenige der uns straft, wir strafen uns selbst durch die Ausrichtung auf unser Denken und Handeln. Um das zu begreifen muss jeder durch seine persönliche Hölle gehen, entweder im Leben oder spätestens auf dem Sterbebett oder vielleicht auch durch eine Wiedergeburt mit einem anderen Start ins Leben.
Füttern wir unsere Gedanken mit Hass, Mord, Gewalt, Intrigen, Krankheiten, Angst, Sorgen und der Gier nach Geld - erschaffen wir uns auch eine Welt mit solchen Dingen.
Es wird uns aber auch täglich „schmackhaft“ gemacht durch Videospiele, Filme, Krimiserien, schockierende Nachrichten und künstlich hergestellte Armut obwohl für jeden Menschen genug da sein könnte.
Das, was du glaubst wie die Welt ist, so ist sie.
Das, was du unterstützt und tolerierst durch dein tägliches Handeln, davon bekommst du mehr.
Das, wer du denkst bist du, bist du.
Das, was du Dir wert bist, bist du wert.
Das, was du schaffen möchtest, schaffst du.
Wenn du an Dich und deine Fähigkeiten glaubst.
Wenn viele das gleiche glauben - z.B. in einer Religion - formen wir zusammen unser Schicksal und nun überlege mal, wer am Weltuntergang interessiert ist, und an Höllen und Fegefeuer und tatsächlich Ursache für soviel Hass und Leid und Spaltungen in der Welt ist -
Religionen
und auch viele Staatenlenker - selbst bereits verstorbene grausame Diktatoren und ihre Überzeugungen werden durch die Geschichtsbücher immer wieder in unserem Gedächtnis wachgehalten. Angeblich als warnendes Mahnbeispiel, doch tatsächlich sind es gerade diese Geschichten und Vorbilder die wir auslöschen und „verbrennen“ sollten. Stattdessen sollten wir unsere Geschichtsbücher nur mit guten Vorbildern füllen, damit unsere Kinder und nachfolgende Generationen andere Wertmaßstäbe bekommen und nachahmen.
Jesus war damals ein solcher Mensch, der es sich nachzuahmen lohnte, aber es gibt und gab noch soviel mehr Menschen die positives für unsere Erde und uns Menschen bewegt haben.
Mutige Menschen, die sogar von den Kirchen oder dem Staat verfolgt wurden. Teilweise alleine für das Aufschreiben ihrer Gedanken, wie die Philosophen es getan haben. Diese Schriften wurden verboten und verbrannt, damit sie sich bloß nicht weiter verbreiten konnten. Dabei sind es wichtige Aufklärungsarbeiten, die heute nicht weniger wichtig geworden sind. Im Gegenteil. Meiner Meinung sind sie sogar aktueller als nie zuvor.
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⠀⣠⣤⣶⣶⣦⣄⡀ ⠀⢀⣤⣴⣶⣶⣤⣀⠀
⣼⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣷⣤⣾⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣧
⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿
⠹⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⠏
⠀⠙⢿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⠋⠀
⠀⠀⠀⠙⢿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⣿⡿⠛⠁⠀⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠉⢿⣿⣿⣿⠟⠋⠀⠀⠀⠀⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠙⠻⠁⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich denke am liebsten positiv, fülle meine Gedanken und meine Umgebung mit liebevollen Dingen und gehe immer vom Guten aus.
Und auch wenn ich gerade noch ein sehr bescheidenes, finanziell eingeschränktes Künstlerdasein lebe, so gestalte ich mir jeden Tag so reich wie ich kann, mit den Mitteln die ich habe und werde immer wieder durch unvorhergesehene Zufälle vom Universum beschenkt, sodass ich mir schon lange gar keine Sorgen mehr machen brauche wie es vielleicht weitergehen könnte - denn eins ist sicher - es geht immer irgendwie weiter.
Manchmal nicht immer so, wie man es sich vorgestellt hat, weil das Universum andere Wege für mich gesucht hat, die oftmals sogar noch viel besseren Ausgang nehmen, als du ich mir erträumt hätte.
Deshalb bleibe ich inzwischen immer nur noch positiv gespannt und freue mich auf alles Schöne, was noch so in meinem Leben passieren wird.
Früher wäre es undenkbar für mich gewesen, Städtereisen zu unternehmen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, da ich immer wieder heftige Angstzustände bis hin zu Panikattacken bekommen habe. Dass ich es inzwischen genießen kann, ist ein schönes neues Lebensgefühl. Allerdings brauche ich auch immer wieder Pausen nur für mich in meinem Schneckenhaus zum Tanken bzw. Akku aufladen.
Leider wissen noch zu wenige Menschen wie man sich mit vollem (Energie-) Akku fühlen kann und wie sich Leichtigkeit und Glücklichsein anfühlt.
Energetische Abgrenzung ist vielleicht ein Thema, über das ich ein anderes Mal schreiben werde.
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„Wer nichts mehr zu verlieren hat, ist frei - so frei wie niemand sonst auf der Welt“
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