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Fliese 15 - KeenContact

Projektart

Fliesenkunst

Datum

Juli 2025

Beim Malen kam mir dann die Idee, dass ich eventuell die Level anders nennen könnte und ebenso personalisieren könnte.

So wurde die mittige Burg schon einmal zum Jugendamt, dass mir im September 2024 meine Kinder entzogen hat.

Im September hatte ich einen unfreiwilligen Aufenthalt in der LVR Klinik.

Nachdem ich mich aus meinem Burnout rauskrabbelte mit Hilfe von Antidepressivum, positivem Mindset, begann ich gute Entscheidungen für mich zu treffen. Ich erkannte, dass die Beziehung in der ich war, weder meinen Kindern noch mir psychisch gut tat, trennte mich, erkannte meine Muster darin, verliebte mich in den Arzt aus (Fliesenkunst Teil 2), der mich mit hunderttausend Fragezeichen in meinem Kopf zurückließ..

Ich war daher sehr euphorisch und lebensbejahend unterwegs, weil sich diese Prozesse für mich so befreiend anfühlten. Ich erkannte meinen Wert, und beschloss mich nie wieder respektlos von jemandem behandeln zu lassen.

Allerdings konnte ich den Arzt, der mich damals (gefühlt) mit dem allergrößten Respekt behandelte, noch nicht ganz abhaken, und kam auf die sehr naive und wenig durchdachte Idee, mich mit ihm im Wald zu verabreden. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, dass er meine Handynummer abgespeichert haben könnte und meinen Whatsapp Status mitverfolgen könnte, weil ich mir damals sicher war, dass ich mir diese Chemie zwischen ihm und mir nicht eingebildet haben konnte. Außerdem teilte ich ihm auch regelmäßig meine Gedanken mit Liedern durch meinen Spotify Account in diversen Playlisten mit..

Falls er der Einladung nicht folgen würde, dann hätte ich meine Antwort, dachte ich, und gehe einfach wieder nach Hause.

Ich zog mein wunderschönes grünes Kleid, welches mir so gut stand, an, mit Kopfhörern ausgestattet und ging in den Wald, barfuß, da ich passionierte Barfußläuferin bin.

Ich fühlte mich ein wenig wie Meg Ryan im Film „Email für Dich“, war guter Dinge und tanzte dann barfuß im Wald auf der Bank.

Besorgte Spaziergänger riefen die Polizei, da ich meinen Schlüssel kurz auf der Bank liegen ließ, um zum See zu gehen, weil ich durstig war und nichts zu trinken dabei hatte. Aber ich wollte ihn ja auch nicht verpassen, falls we kommen sollte, also ließ ich meinen Schlüssel auf der Bank zurück.. schrieb mit einem Stock in den Boden: „Bin kurz zum See, BRB.“

Beim See fiel ich unglücklicherweise volle Kanne in den Modder, und als ich zurück kam, eingesaut wir ich war, barfuß in einem grünen, schicken Kleid, warteten bereits zwei Polizistinnen auf mich mit meinem Schlüssel in der Hand. Ich sagte, „ja das ist meiner, ich hab doch geschrieben, dass ich gleich zurück bin“. Ich merkte an ihren Blicken dass sie mich und die Situation falsch einschätzten aber meine Erklärungsversuche liefen aus dem Ruder, als ich auch noch erwähnte, dass ich mich mit meinem Arzt treffen wollte, der vielleicht gar nichts von seinem Glück weiß.

Ich hatte keine Ausweispapiere dabei, hatte nicht verstanden, warum sie mir nicht einfach meinen Schlüssel wiedergeben wollten und wollte erst fast nach dem Schlüssel greifen, hielt mich dann selbst aber noch zurück, weil mir dann doch in den Sinn kam, dass sie es sonst noch als Angriff deuten könnten.

Ich machte einen großen Schritt nach hinten, aber sie sahen sich an, nickten irgendwie in Polizisstinnengeheimsprache und drückten mich runter auf den Boden. Ich bekam Panik, ich wollte mich wehren, aber kurze Zeit später kniete die eine auf meinem Rücken, zog die Handschellen so feste, dass sie mir ins Fleisch reinschnitten. Ich bekam eine heftige Panikattacke und keine Luft mehr und dachte dass ich sterben würde. Ich bettelte um meine Kopfhörer, die sie mir irgendwann auch gaben, damit ich mich mit meiner Musik beruhigen konnte. Sie zerrten mich in ihr Auto, zwischen die Rücksitze.. gingen sehr respektlos mit mir auf der Wache um, verstanden mich nicht, oder wollten mich nicht verstehen. Dann wiesen sie mich in die LVR Klinik ein, in der ich noch viel schlimmere Dinge erlebte über die ich heute nicht schreiben möchte. Währenddessen nahm das Jugendamt aus Ermangelung an Verwandten, meine Kinder in Obhut. Als ich davon erfuhr, wollte ich aus dieser Klinik raus zu meinen Kindern, und drohte, mit einem angeschraubten Duschkopf, Deo und Zahnbürste, dass ich Kill Bill Realität werden lasse, wenn sie mich nicht zu meinen Kindern lassen weil ich hier sowieso total falsch bin. -

Ich las dort mein erstes philosophisches Buch von Paul Watzlawick. Dort stolperte ich erstmals über den Begriff „summum bonum“, schlug die verschiedenen Interepretationen nach und fand es wunderschön. Später ließ ich mir „summum bonum“ auf meinen Arm tätowieren, als mein aller erstes Tattoo. Das stand sowieso schon viel zu lange unerledigt auf meiner Bucket-Liste.

Es soll mich daran erinnern, dass ich mich selbst, meine Gesundheit als höchstes Gut behandeln soll und moralisch richtig handeln möchte.

Die Drohung mit Kill Bill fanden sie nicht so witzig, schickten mir gleich 4 hochbewaffnete Polizisten mit Schutzschildern in mein sowieso bereits abgeschlossenes Zimmer, und zwangen mich mit dieser Maßnahme, dass ich mich freiwillig unter Wimmern auf ein Fixierbett legen sollte.

Sie brachen meinen Willen. Zum xten Mal in meinem Leben ist mir das nun wieder passiert. Jemand hatte es wiederholt geschafft, meinen Willen zu brechen, obwohl ich gerade erst dabei war, mir wieder Respekt zurück zu verschaffen. Das war das schlimmste daran.
Obwohl ich fest entschlossen war, mich nie wieder respektlos behandeln zu lassen und nie wieder gegen meinen Willen Dinge tun zu müssen, die ich nicht wollte.

Mir wurden gegen meinen Willen Medikamente gegeben, indem Sie mich glauben liessen, dass es ein Medikament sei, das ich bereits kennen würde.

Ich war drei Tage lang fixiert und pinkelte irgendwann Blut, weil ich nicht in die unter meinen Hintern geschobene Schüssel pinkeln konnte.

Als ich schließlich entlassen werden durfte, sollte ich unterschreiben, dass ich mich gegen ärztlichen Rat entlassen lassen würde.

Das Jugendamt nahm dies und zusätzlich die verleumderischen Aussagen meiner jüngeren Schwester Linda zum Anlass ein psychologisches Gutachten von mir erstellen zu lassen.

Seitdem darf ich meine Kinder alle zwei Wochen für 2h sehen, und einmal in der Woche jeweils für 20 minuten sprechen.

Sie mussten die Schule wechseln und in eine Wohngruppe ziehen.

Damit ich nicht dabei verrückt werde, habe ich die Zeit weiterhin genutzt, um an mir selbst zu arbeiten, damit ich der Mensch, die Frau und die Mutter sein kann, die ich sein möchte.

Musik und Kunst hilft mir beim Verarbeiten der ganzen Ereignisse, die sich manchmal wie ein schlimmer Alptraum anfühlen.

Das Schutzheim liegt hinter den lila Bergen, weil wir das glücklicherweise bereits hinter uns lassen konnten. Die Level Lvr, Schutzheim, Polizei im Wald haben bereits Fahnen, weil sie abgeschlossen sind.

Das Gutachten hat eine gestrichelte, also noch nicht ganz sichtbare Fahne, weil es bald fertig sein dürfte. (Es ist inzwischen fertig und wir haben bald endlich einen Gerichtstermin im Februar)

Aus dem Auge des Levels der Wohngruppe fließen die Tränen meiner Kinder und mir, die zu einem großen Fluß werden.

Die Kakerlake KV steht für den Kindesvater, meine Schwester Linda habe ich ebenso dort angesiedelt.. und bei dieser ganzen Scheiße, begann ich überall Scheißhaufen zu malen.

Bei soviel Scheiße, dachte ich, brauche ich in diesem Game Klopapier als Munition, welches ich dann oben links geändert habe. Die 3 steht für meine Kinder und mich, und darüber das Datum, bzw der Monat der Inobhutnahme.

Allerdings gibt es auch das Level „Zukunft“

Dort stehen wir drei, meine Kinder und ich, alle drei sind wir Commanderinnen, ausgestattet mit Klopapier und Seifenblasen gegen all diese Scheiße.

Die Seifenblasen kamen wie folgt ins Spiel:

Ich versuchte, mir meiner Gesundheit zuliebe bzw. auch meinen Kindern zuliebe, damit sie lange von mir was haben, mal wieder mit dem Rauchen aufzuhören und hatte mir stattdessen eine neue Angewohnheit angewöhnt, und zwar jedesmal Seifenblasen zu pusten, wenn mich das Verlangen überkam, eine Zigarette zu rauchen.

Ich liebt diese neue Angewohnheit sehr, und baute sie deshalb mit ins Spiel ein :)

Im nächsten Blog entsteht das Level „Zukunft“. Mein persönliches Meisterwerk, wie ich finde.



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